“Documerica” ist der Name eines Fotoprogramms der US-Umweltbehörde in den 1970er Jahren. Ziel war es, den dramatischen ökologischen Zustand des Landes fotografisch zu dokumentieren. Zehntausende Bilder entstanden damals, sie gerieten jedoch in Vergessenheit. Nun haben sich einige der am Projekt beteiligten Fotograf*innen erneut mit den Aufnahmen auseinandergesetzt.
Von der Industrie verunstaltete Landschaften, von Müllbergen und Autoschrott verschandelte Natur: „Documerica“ zeichnet ein schonungsloses Bild der USA Anfang der 1970er Jahre. Das Fotoprogramm wurde von der Umweltschutzagentur EPA ins Leben gerufen, um die Zerstörung der Umwelt zu dokumentieren. „Documerica“ war eine Folge des wachsenden ökologischen Problembewusstseins in der Bevölkerung. US-Präsident Richard Nixon modernisierte und institutionalisierte die Umweltpolitik des Landes und forderte, die USA sollten „Frieden mit der Natur“ schließen. Ab 1972 bereisten rund hundert Fotografinnen und Fotografen die Vereinigten Staaten. Ihre Aufnahmen zeigen die damalige Gesellschaft und ihre Lebensumstände als verstörendes Mosaik, denn das Land stieß an die Grenzen des „American Dream“ und des permanenten Wachstums auf Kosten der Natur. „Documerica“ steht in der Tradition anderer von der US-Bundesebene initiierter Projekte, verfehlte jedoch seine historische Mission. Abertausende von Fotografien gerieten in den nachfolgenden Jahrzehnten in Vergessenheit.
Die Dokumentation vermischt persönliche Geschichten mit historischen Ereignissen. Fotografinnen und Fotografen kommentieren die Bilder von damals und fangen die heutigen USA mit der Kamera ein. Die Gegenüberstellung zeigt, dass sich die Umweltproblematik schon in den 1970er Jahren unübersehbar abzeichnete: „Es war alles da, vor unseren Augen“, so der Fotograf Arthur Tress, „wir leben immer noch in der Documerica-Welt“.
Dokumentation von Pierre-François Didek (F 2023, 59 Min)
Für mich war das, am Anfang (vor fast 10 Jahren), die Möglichkeit für kleineres Geld lichtstarke Festbrennweiten nutzen zu können.
Eine Spiegellose Digitalkamera hatte ich ja. Also brauchte ich nur noch die passenden Adapter für die alten Objektive, die dann nach und nach bei mir eintrudelten.
Schon bald merkte ich, dass durch die Langsamkeit, die das manuelle Fokussieren mit sich bringt, ich entschleunige und ich mich deutlich mehr mit dem Motiv beschäftige. Es bleibt mehr für mich haften bzw. es hat einen Mehrwert für mich. Einen Luxus, den ich mir als Hobbyfotograf leisten kann und will.
Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt war und ist, ich lerne sehr viel über die technischen Aspekte der Fotografie.
Das schönste ist aber, das „Malen“ mit Licht. Das Spielen mit dem Front- und Hintergrund-Bokeh. Die Staffelung des Motivs im Foto.
Da die alten Objektive nicht perfekt vergütet und berechnet sind, also optische Fehler haben, kann man gerade aus dieser Not eine Tugend machen und damit einzigartige Bilder „malen“. Da gibt es dann die sogenannten „Bubbles“ die aus Spitzlichtern im Hintergrund entstehen. Lensflares, farbige Lichteinspiegelungen ins Objektiv, die man dann im Foto sieht.
Man muss aber leidensfähig sein. Der Ausschuss von Fotos, bei denen man den Fokus nicht richtig gesetzt hat, kann sehr hoch sein und generell ist Schärfe nicht die hervorstechende Eigenschaft alter Optiken. Besonders wenn sie lichtstark sind.
Genug der Theorie. Hier dann einige Beispielfotos die mit Objektiven entstanden sind, die mir besonders gefallen.
Vielen Dank an die Models, die besonders viel Geduld mit mir hatten, weil es mit alten manuellen Objektiven doch immer etwas länger dauert bis das erlösende „Clack“ zu hören war.
Falls jemand etwas tiefer in die Materie eintauchen möchte und mehr technische Infos zu dem einen oder anderen alten manuellen Objektiv braucht, kann gerne auch mal auf der Seite von meinem Fotofreund Nikolaus Burghardt vorbeischauen. https://www.nikolaus-burgard.de/objektivvorstellungen-lens-reviews/
Neulich laß ich einen Beitrag im GEO-Magazin, der sich mit dem Thema beschäftigte, warum wir auf Spiegelbildern besser aussehen, als auf Fotos. Eine Frage, die uns Fotografinnen und Fotografen regelmäßig begegnen.
Wieder ist ein toller Abend mit fotobegeisterten Menschen im Fotostudio Kirchditmold zuende gegangen.
Zahlreiche Fotografen, Fotografinnen, Modelle, männlich und weiblich trafen sich zum Austausch und Fachsimpeln. Wie immer stand im Vordergrund, alles kann nichts muss. Es durfte das Equipment des Studios genutzt werden und es standen wie immer reichlich Getränke und Knabbereien zur Verfügung.
Großer Dank geht wie immer an Stefan Beckmann, der sich um alles gekümmert hat, um den Verein einen schönen Abend zu ermöglichen.
Es wurden neue Kontakte geknüpft, alte Kontakte aufgefrischt und Verabredungen für neue Projekte getroffen.
Am Ende war es ein ereignisreicher Abend mit viel guter Laune und einer sehr entspannten Stimmung in dem wundervollen Ambiente des Fotostudios Kirchditmold.
Weitere Veranstaltungen, wie immer auf unserer Hompage.
„I see trees of green, red roses too. I see them bloom for me and you, and I think to myself: What a wonderful world.“ (Louis Armstrong) Ich bin Tanja, Jahrgang 1972, und komme aus Kassel. In erster Linie liebe ich es, unsere Natur mit der Kamera zu entdecken. Ganz besonders haben mir es die Kalkmagerrasen mit ihren Orchideen und Insekten angetan. Dort bin ich gern allein für mich unterwegs. Aber auch die Landschafstfotografie – ob nun bei Tage beim Wandern oder als Langzeitbelichtung bei Nacht – sind mein Thema. Die Peoplefotografie kommt immer etwas zu kurz, das möchte ich aber ändern und deswegen bin ich bei CLACK. Ich fotografiere mit Spiegelreflexkameras von Canon, einer Sony alpha 7ii. An letzterer verwende ich gerne „Altglas“. Website:
Ansprechpartner: Frank Gerhold (Vorsitzender) Tel. 0179 6841759 Mail: info[at]clack-fotoevents.de
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